Bereits im Jahr 2009 wurde in einem Kompostierversuch die Bioabbaubarkeit von Tüten aus dem BASF-Kunststoff Ecovio® in einer industriellen Kompostieranlage erfolgreich getestet.
Von Anfang April bis Anfang Juli 2011 ist nun in einem gemeinsamen Pilotprojekt des Abfallwirtschaftsbetriebs Bad Dürkheim (AWB) und der BASF die Praxistauglichkeit von Biomüllbeuteln aus Ecovio im Landkreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) im großen Maßstab getestet worden.
Rund 65.000 Haushalte erhielten je zehn kompostierbare Biomülltüten, um darin ihre Bioabfälle zu sammeln und in der Biotonne zu entsorgen. Dabei wurde untersucht, ob sich die Tüten im Biokompostwerk Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH problemlos zu Kompost verarbeiten lassen und wie zufrieden die Bürger im Umgang mit den Tüten sind.
Zentrale Ergebnisse des Projekts:
Ecovio-Beutel wurden innerhalb von drei Wochen problemlos und vollständig biologisch abgebaut
Kein Einfluss auf die Kompostqualität
Hohe Akzeptanz und Zufriedenheit bei den Bürgern
Kein erhöhtes Aufkommen an nicht kompostierbaren Kunststoffen im Bioabfall
„Für uns war entscheidend, dass die Kompostqualität stimmt und dass die Tüten den Bürgerinnen und Bürgern das Trennen, Sammeln und Entsorgen von Bioabfall erleichtern. Deshalb gestatten wir die Verwendung der Ecovio-Beutel jetzt dauerhaft.“
Erhard Freunscht, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Bad Dürkheim.
Eckdaten zum Projekt:
Zeitraum der Testphase: drei Monate
Verteilung eines kostenlosen Testpakets mit je zehn kompostierbaren Biomüllbeuteln aus Ecovio an rund
65.000 Haushalte im Landkreis Bad Dürkheim
Weitere Biomülltüten an verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich
Tüten ermöglichen die hygienische und saubere Sammlung von Bioabfällen in der Küche
Entsorgung der mit Bioabfällen gefüllten Beutel in der Biotonne
Reguläre Annahme und Verarbeitung des Bioabfalls im Biokompostwerk Grünstadt der GML durch deren
Betriebsführer Veolia Umweltservice West GmbH
Wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch die unabhängige Beratungsfirma IBK-Solutions
Quelle Artikel und Bild; BASF PlasticPortal








