Twitter
  • Bio Sandwichbox braun
    http://t.co/x1ipf7Gl
  • Bio Sandwichbox braun #nachhaltig #verpackung #catering @oekogeschirr
    http://t.co/OT45ooRm
  • Biozertifizierungen sind nun europaweit vernetzt #bio
    http://t.co/P4wNnQXK
  • Neue Fachschule für Ökolandbau in Bayern geplant / 26.11.2012:
    http://t.co/1e6MXceO

Neu im Sortiment sind nun die immer beliebter werden Sandwichboxen in braun.

Material und Struktur: - Karton aus Papierfaser - Beschichtung Innen und Fenster aus Pflanzenstärke (Bioplastik)

Eigenschaften: - äußerst stabil - geschmacksneutral und lebensmittelecht - einfache Entsorgung über Biomüll - 100% kompostierbar

Zertifiziert 100% kompostierbar nach DIN EN13432 innerhalb von 30-90 Tagen (in der Kompostieranlage).

 

Weitere Informationen unter: www.biopartygeschirr.de

Diesen Beitrag teilen:

Kaum ein Werkstoff ist so im Alltag präsent wie der Kunststoff. Die meist auf Erdöl basierenden Polymere in zahllosen Formen und mit verschiedenen Eigenschaften haben ihren Teil zum Wohlstand beigetragen. Die Bioökonomie will Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen vom Acker erzeugen. Sie will nicht nur, sie muss, so lautet das Fazit der Tagung "Biobasierte Polymere – Kunststoffe der Zukunft" der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in Berlin. "Der Tag wird kommen, an dem wir alles aus erneuerbaren Rohstoffen machen müssen", sagte Staatssekretär Peter Bleser aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Doch die Geschichte der Bio-Polymere liegt erst noch vor uns. Wurden 2008 weltweit erst 180.000 Tonnen Bio-Polymere produziert, werden es 2015 schon 1,7 Milliarden Tonnen sein, erläuterte Professor Hans-Josef Endres von der Hochschule Hannover. Dafür müssten Zuckerrohr, Reis, Kartoffeln oder Sonnenblumen auf etwa 0,03% der weltweit verfügbaren Ackerfläche angebaut werden. Um alle petrochemischen Polymere durch nachwachsende Pflanzen vom Acker zu ersetzen, wären bis zu fünf Prozent der Anbaufläche notwendig, so Endres. Die Kunst besteht darin, die Vielfalt der petrochemischen Kunststoffe in die künftige Nutzung zu überführen. Professor Thomas Hirth vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik und Mitglied des Bioökonomierates hinterfragte, ob denn schon alle Polymere aus den Pflanzen bekannt seien. Die Industrie brauche für Farben, Lacke und Verpackungen variable Produkte für verschiedene Zwecke. Es sei ein Irrtum, dass alle chemischen Methoden auch auf Biomasse angewandt werden können. Der Forschungsbedarf sei noch groß. Die Initiative Nachhaltige Rohstoffbereitstellung für die stoffliche Biomassenutzung (INRO) arbeitet an Zertifizierungskriterien für ein Nachhaltigkeitssiegel, um keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung aufzubauen. Ausgangsstoffe für ein solches Siegel sind zunächst Raps und Soja, Zuckerrüben, Mais, Hanf, Flachs, aber auch tierische Fette. (Quelle: www.aid.de, www.gabot.de

Autor: Roland Krieg, aid

Diesen Beitrag teilen:
Jährlicher Verbrauch von 5,3 Milliarden Plastiktüten in Deutschland belastet die Umwelt und verschwendet Ressourcen – DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert Abgabe auf „Symbol der Wegwerfgesellschaft“ – Kostenfreie Verteilung von Einweg-Plastiktüten im Einzelhandel beenden

Berlin, 25. September 2012: Deutschland muss seinen Verbrauch an Plastiktüten erheblich verringern. Das ist die Kernbotschaft der von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) ins Leben gerufenen Kampagne „Einwegplastik kommt nicht in die Tüte“, die am heutigen Dienstag (25. September 2012) der Presse in Berlin vorgestellt wurde. Die immer noch zunehmende Produktion von Plastiktüten schadet Umwelt und Klima und verschwendet begrenzte Ressourcen. Mit dem Projekt möchte die Umweltschutzorganisation systematisch Lösungen zur Reduktion von Plastiktüten erarbeiten. Gleichzeitig richtet sich die Kampagne direkt an die Verbraucherinnen und Verbraucher, um diese für die Umweltauswirkungen von Einweg-Tüten zu sensibilisieren und zum Umstieg auf umweltfreundliche Mehrwegtaschen zu gewinnen.

Im europäischen Vergleich belegt Deutschland mit jährlich 5,3 Milliarden verbrauchten Plastiktüten neben Spanien, Italien und Großbritannien einen der unrühmlichen Spitzenplätze. Mit einem Band, das sich aus dieser Kunststoffmenge knüpfen ließe, könnte man die Erde 39 Mal umwickeln. Tüten auf Rohölbasis schaden dem Klima und verursachen unnötigen Abfall, da sie in der Regel nur einmal und für einen sehr kurzen Zeitraum verwendet werden. Auch biologisch abbaubare oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Einwegtüten, die als umweltfreundliche Alternativen beworben werden, entpuppen sich bei genauer Betrachtung als umweltschädlich.

„Dass in Deutschland jährlich über 100.000 Tonnen Kunststoff allein für Plastiktüten verschwendet werden, ist ein Skandal“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. „Damit sich das ändert, muss der Anreiz, aus Bequemlichkeit zur kostenlosen oder sehr günstigen Plastiktüte zu greifen, schnell verschwinden.“ Um den Tütenverbrauch kurzfristig zu reduzieren, schlägt Resch eine Abgabe auf Plastiktüten vor, wie sie in Irland bereits erfolgreich etabliert ist. Dort führte die Einführung zu einer Senkung des pro Kopf Verbrauchs von 328 Plastiktüten im Jahr auf nur noch durchschnittlich acht Tüten.

Zwar werden Plastiktüten in Deutschland mit Hilfe des „Gelben Sacks“ für ein Recycling gesammelt. Jedoch landet die Mehrzahl der Kunststofftaschen im Restmüll und wird anschließend verbrannt. „Einen geschlossenen Recyclingkreislauf gibt es in Deutschland nicht. Im schlechtesten Fall werden die Tüten zu minderwertigen Produkten verarbeitet und anschließend verbrannt oder nach Asien exportiert, wo überwiegend keine umweltfreundlichen Entsorgungsstrukturen für Plastikabfälle vorhanden sind“,  erklärte Thomas Fischer, Projektmanager für Kreislaufwirtschaft bei der DUH.

Ein weiteres Problem stellen die vielen achtlos weggeworfenen Tüten dar, die Straßen, Grünflächen, Strände und Gewässer verschmutzen. „Allein in Berlin werden jährlich mehr als 225 Millionen Plastiktüten verbraucht. Ohne fachgerechte Entsorgung stellen sie ein großes Problem für die Stadtreinigung dar. Deshalb unterstützen wir die Kampagne der Deutschen Umwelthilfe, die Alternativen für die vermeintlich nicht mehr wegzudenkende Plastiktüte präsentiert“, sagte Stefan Zwoll, Vorstandsmitglied der Stiftung Naturschutz Berlin (SNB), welche die DUH-Kampagne fördert.

Die SNB befürwortet die Einführung einer Abgabe auf Plastiktüten zur kurzfristigen Verringerung des Aufkommens und schlägt vor, die Einnahmen aus der Abgabe keineswegs dem allgemeinen Staatshaushalt zufließen zu lassen. Stattdessen sollten die Gelder gezielt dafür eingesetzt werden, das Bewusstsein der Menschen für die Vermeidung von Abfall zu schärfen. Die SNB schlägt vor, das Mittelaufkommen für kreative Projekte auszugeben, mit denen Trennmuffel und Plastiktütenfetischisten überzeugt werden können. Die bundesweit aktiven Natur- und Umweltschutzstiftungen der Länder verfügen über langjährige Erfahrungen in der effizienten Vergabe von Fördermitteln. Sie sollten damit beauftragt werden, die Mittel der Abgabe wirkungsvoll zur Abfallberatung einzusetzen.

Hintergrundpapiere, weitere Projektinformationen sowie eine Umfrage zum Plastiktütenverbrauch sind im Internet unter www.kommtnichtindietuete.de abrufbar.

 

Quelle: Deutsche Umwelthilfe

Diesen Beitrag teilen:

2012 GRUENGUT Kürbis Jungpflanzen (2) (Small)

Lieferbar sind ebenfalls ab sofort samenfeste Bio-Kürbis Jungpflanzen.

Sorte: Speisekürbis Red Kuri

Rankender Hokkaido-Kürbis. Breitrunder orangener Kochkürbis mit gelbem Fleisch. Fruchtgewicht von durchschnittlich 1,5 kg. Einheitliche, runde Form. Bei sachgemäßer Ernte- und Lagertechnik haltbar bis Februar bei Ernte September/Oktober.

Produziert wurden diese auf dem Foto gezeigten Bio-Kürbis Jungpflanzen in einem biologisch abbaubaren Kulturtopf mit 13cm Durchmesser.

Diesen Beitrag teilen:

bioschmaeh Kurzbeschreibung

Biologische Lebensmittel liegen im Trend, die Umsätze steigen jährlich. Den größten Teil des Kuchens sichern sich in Österreich mittlerweile die Handelsmarken der großen Supermarktkonzerne wie REWE (Billa & Co.), SPAR und HOFER. Was steckt aber wirklich hinter deren Bio-Handelsmarken?

Ausgehend von den vollmundigen Versprechen der Werbung macht sich der Agrarbiologe Clemens G. Arvay in Wallraff-Manier auf die Suche nach der Realität.

Anstatt auf idyllische Bio-Bauernhöfe und glückliche Schweinchen stößt er auf Tierfabriken, endlose Monokulturen und industrialisierte Landwirtschaft. Begleiten Sie den Autor auf seiner Reise durch den biologischen Massenmarkt und erleben Sie hautnah, was Sie nie hätten erfahren sollen, wenn es nach den Lebensmittelkonzernen ginge. Clemens G. Arvay zeigt aber auch echte Bio-Alternativen auf.

„An diesem Buch werden viele schwer zu schlucken haben, die sich ihr gutes Gewissen bequem im Supermarkt kaufen wollten. Für alle, die sich nicht täuschen lassen wollen, ist es eine unverzichtbare Informationsquelle.“ Klaus Werner-Lobo, Autor von „Schwarzbuch Markenfirmen“

Diesen Beitrag teilen: