Neu im Sortiment sind nun die immer beliebter werden Sandwichboxen in braun.
Material und Struktur: - Karton aus Papierfaser - Beschichtung Innen und Fenster aus Pflanzenstärke (Bioplastik)
Eigenschaften: - äußerst stabil - geschmacksneutral und lebensmittelecht - einfache Entsorgung über Biomüll - 100% kompostierbar
Zertifiziert 100% kompostierbar nach DIN EN13432 innerhalb von 30-90 Tagen (in der Kompostieranlage).
Weitere Informationen unter: www.biopartygeschirr.de
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Kaum ein Werkstoff ist so im Alltag präsent wie der Kunststoff. Die meist auf Erdöl basierenden Polymere in zahllosen Formen und mit verschiedenen Eigenschaften haben ihren Teil zum Wohlstand beigetragen. Die Bioökonomie will Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen vom Acker erzeugen. Sie will nicht nur, sie muss, so lautet das Fazit der Tagung "Biobasierte Polymere – Kunststoffe der Zukunft" der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in Berlin. "Der Tag wird kommen, an dem wir alles aus erneuerbaren Rohstoffen machen müssen", sagte Staatssekretär Peter Bleser aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Doch die Geschichte der Bio-Polymere liegt erst noch vor uns. Wurden 2008 weltweit erst 180.000 Tonnen Bio-Polymere produziert, werden es 2015 schon 1,7 Milliarden Tonnen sein, erläuterte Professor Hans-Josef Endres von der Hochschule Hannover. Dafür müssten Zuckerrohr, Reis, Kartoffeln oder Sonnenblumen auf etwa 0,03% der weltweit verfügbaren Ackerfläche angebaut werden. Um alle petrochemischen Polymere durch nachwachsende Pflanzen vom Acker zu ersetzen, wären bis zu fünf Prozent der Anbaufläche notwendig, so Endres. Die Kunst besteht darin, die Vielfalt der petrochemischen Kunststoffe in die künftige Nutzung zu überführen. Professor Thomas Hirth vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik und Mitglied des Bioökonomierates hinterfragte, ob denn schon alle Polymere aus den Pflanzen bekannt seien. Die Industrie brauche für Farben, Lacke und Verpackungen variable Produkte für verschiedene Zwecke. Es sei ein Irrtum, dass alle chemischen Methoden auch auf Biomasse angewandt werden können. Der Forschungsbedarf sei noch groß. Die Initiative Nachhaltige Rohstoffbereitstellung für die stoffliche Biomassenutzung (INRO) arbeitet an Zertifizierungskriterien für ein Nachhaltigkeitssiegel, um keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung aufzubauen. Ausgangsstoffe für ein solches Siegel sind zunächst Raps und Soja, Zuckerrüben, Mais, Hanf, Flachs, aber auch tierische Fette. (Quelle: www.aid.de, www.gabot.de)
Autor: Roland Krieg, aid
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Berlin, 25. September 2012: Deutschland muss seinen Verbrauch an Plastiktüten erheblich verringern. Das ist die Kernbotschaft der von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) ins Leben gerufenen Kampagne „Einwegplastik kommt nicht in die Tüte“, die am heutigen Dienstag (25. September 2012) der Presse in Berlin vorgestellt wurde. Die immer noch zunehmende Produktion von Plastiktüten schadet Umwelt und Klima und verschwendet begrenzte Ressourcen. Mit dem Projekt möchte die Umweltschutzorganisation systematisch Lösungen zur Reduktion von Plastiktüten erarbeiten. Gleichzeitig richtet sich die Kampagne direkt an die Verbraucherinnen und Verbraucher, um diese für die Umweltauswirkungen von Einweg-Tüten zu sensibilisieren und zum Umstieg auf umweltfreundliche Mehrwegtaschen zu gewinnen.
Im europäischen Vergleich belegt Deutschland mit jährlich 5,3 Milliarden verbrauchten Plastiktüten neben Spanien, Italien und Großbritannien einen der unrühmlichen Spitzenplätze. Mit einem Band, das sich aus dieser Kunststoffmenge knüpfen ließe, könnte man die Erde 39 Mal umwickeln. Tüten auf Rohölbasis schaden dem Klima und verursachen unnötigen Abfall, da sie in der Regel nur einmal und für einen sehr kurzen Zeitraum verwendet werden. Auch biologisch abbaubare oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Einwegtüten, die als umweltfreundliche Alternativen beworben werden, entpuppen sich bei genauer Betrachtung als umweltschädlich.
„Dass in Deutschland jährlich über 100.000 Tonnen Kunststoff allein für Plastiktüten verschwendet werden, ist ein Skandal“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. „Damit sich das ändert, muss der Anreiz, aus Bequemlichkeit zur kostenlosen oder sehr günstigen Plastiktüte zu greifen, schnell verschwinden.“ Um den Tütenverbrauch kurzfristig zu reduzieren, schlägt Resch eine Abgabe auf Plastiktüten vor, wie sie in Irland bereits erfolgreich etabliert ist. Dort führte die Einführung zu einer Senkung des pro Kopf Verbrauchs von 328 Plastiktüten im Jahr auf nur noch durchschnittlich acht Tüten.
Zwar werden Plastiktüten in Deutschland mit Hilfe des „Gelben Sacks“ für ein Recycling gesammelt. Jedoch landet die Mehrzahl der Kunststofftaschen im Restmüll und wird anschließend verbrannt. „Einen geschlossenen Recyclingkreislauf gibt es in Deutschland nicht. Im schlechtesten Fall werden die Tüten zu minderwertigen Produkten verarbeitet und anschließend verbrannt oder nach Asien exportiert, wo überwiegend keine umweltfreundlichen Entsorgungsstrukturen für Plastikabfälle vorhanden sind“, erklärte Thomas Fischer, Projektmanager für Kreislaufwirtschaft bei der DUH.
Ein weiteres Problem stellen die vielen achtlos weggeworfenen Tüten dar, die Straßen, Grünflächen, Strände und Gewässer verschmutzen. „Allein in Berlin werden jährlich mehr als 225 Millionen Plastiktüten verbraucht. Ohne fachgerechte Entsorgung stellen sie ein großes Problem für die Stadtreinigung dar. Deshalb unterstützen wir die Kampagne der Deutschen Umwelthilfe, die Alternativen für die vermeintlich nicht mehr wegzudenkende Plastiktüte präsentiert“, sagte Stefan Zwoll, Vorstandsmitglied der Stiftung Naturschutz Berlin (SNB), welche die DUH-Kampagne fördert.
Die SNB befürwortet die Einführung einer Abgabe auf Plastiktüten zur kurzfristigen Verringerung des Aufkommens und schlägt vor, die Einnahmen aus der Abgabe keineswegs dem allgemeinen Staatshaushalt zufließen zu lassen. Stattdessen sollten die Gelder gezielt dafür eingesetzt werden, das Bewusstsein der Menschen für die Vermeidung von Abfall zu schärfen. Die SNB schlägt vor, das Mittelaufkommen für kreative Projekte auszugeben, mit denen Trennmuffel und Plastiktütenfetischisten überzeugt werden können. Die bundesweit aktiven Natur- und Umweltschutzstiftungen der Länder verfügen über langjährige Erfahrungen in der effizienten Vergabe von Fördermitteln. Sie sollten damit beauftragt werden, die Mittel der Abgabe wirkungsvoll zur Abfallberatung einzusetzen.
Hintergrundpapiere, weitere Projektinformationen sowie eine Umfrage zum Plastiktütenverbrauch sind im Internet unter www.kommtnichtindietuete.de abrufbar.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe
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Strauchtomaten und Paprikas halten sich länger wenn sie in PLA verpackt werden. So folgte aus einer Studie der Taghleef Industries in Zusammenarbeit mit EOSTA und Bio4Pack nach der Haltbarkeit dieser Gemüsesorten.
Die Haltbarkeit der Strauchtomaten wurde beurteilt anhand der aufgetretenen Qualitätsabnahme sowie der Dehydratation des Strauches. Strauchtomaten, die in PLA eingewickelt waren, hielten ihre Feuchtigkeit länger als wenn sie in PP verpackt wurden. Dadurch blieben die Strauchtomaten in PLA 13 Tage gut und in PP nur 11 Tage.
Bei Paprikas wurde hauptsächlich die Dehydratation bewertet, wobei festgestellt wurde, dass keine großen Unterschiede zwischen PLA und PP auftraten. Vorteil des PLA´s für die Verpackung von Paprikas war jedoch, dass die Kondition des Strauches besser blieb.
Die allgemeine Schlussfolgerung der Forscher war deswegen, dass PLA-Verpackungen einen positiven Einfluss auf die Lebensdauer von Gemüse hat.
Quelle: Bioplastics Magazine.com
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Bereits im Jahr 2009 wurde in einem Kompostierversuch die Bioabbaubarkeit von Tüten aus dem BASF-Kunststoff Ecovio® in einer industriellen Kompostieranlage erfolgreich getestet.
Von Anfang April bis Anfang Juli 2011 ist nun in einem gemeinsamen Pilotprojekt des Abfallwirtschaftsbetriebs Bad Dürkheim (AWB) und der BASF die Praxistauglichkeit von Biomüllbeuteln aus Ecovio im Landkreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) im großen Maßstab getestet worden.
Rund 65.000 Haushalte erhielten je zehn kompostierbare Biomülltüten, um darin ihre Bioabfälle zu sammeln und in der Biotonne zu entsorgen. Dabei wurde untersucht, ob sich die Tüten im Biokompostwerk Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH problemlos zu Kompost verarbeiten lassen und wie zufrieden die Bürger im Umgang mit den Tüten sind.
Zentrale Ergebnisse des Projekts:
Ecovio-Beutel wurden innerhalb von drei Wochen problemlos und vollständig biologisch abgebaut
Kein Einfluss auf die Kompostqualität
Hohe Akzeptanz und Zufriedenheit bei den Bürgern
Kein erhöhtes Aufkommen an nicht kompostierbaren Kunststoffen im Bioabfall
„Für uns war entscheidend, dass die Kompostqualität stimmt und dass die Tüten den Bürgerinnen und Bürgern das Trennen, Sammeln und Entsorgen von Bioabfall erleichtern. Deshalb gestatten wir die Verwendung der Ecovio-Beutel jetzt dauerhaft.“
Erhard Freunscht, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Bad Dürkheim.
Eckdaten zum Projekt:
Zeitraum der Testphase: drei Monate
Verteilung eines kostenlosen Testpakets mit je zehn kompostierbaren Biomüllbeuteln aus Ecovio an rund 65.000 Haushalte im Landkreis Bad Dürkheim
Weitere Biomülltüten an verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich
Tüten ermöglichen die hygienische und saubere Sammlung von Bioabfällen in der Küche
Entsorgung der mit Bioabfällen gefüllten Beutel in der Biotonne
Reguläre Annahme und Verarbeitung des Bioabfalls im Biokompostwerk Grünstadt der GML durch deren Betriebsführer Veolia Umweltservice West GmbH
Wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch die unabhängige Beratungsfirma IBK-Solutions
Quelle Artikel und Bild; BASF PlasticPortal
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