Lieferbar sind ebenfalls ab sofort samenfeste Bio-Kürbis Jungpflanzen.
Sorte: Speisekürbis Red Kuri
Rankender Hokkaido-Kürbis. Breitrunder orangener Kochkürbis mit gelbem Fleisch. Fruchtgewicht von durchschnittlich 1,5 kg. Einheitliche, runde Form. Bei sachgemäßer Ernte- und Lagertechnik haltbar bis Februar bei Ernte September/Oktober.
Produziert wurden diese auf dem Foto gezeigten Bio-Kürbis Jungpflanzen in einem biologisch abbaubaren Kulturtopf mit 13cm Durchmesser.
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Strauchtomaten und Paprikas halten sich länger wenn sie in PLA verpackt werden. So folgte aus einer Studie der Taghleef Industries in Zusammenarbeit mit EOSTA und Bio4Pack nach der Haltbarkeit dieser Gemüsesorten.
Die Haltbarkeit der Strauchtomaten wurde beurteilt anhand der aufgetretenen Qualitätsabnahme sowie der Dehydratation des Strauches. Strauchtomaten, die in PLA eingewickelt waren, hielten ihre Feuchtigkeit länger als wenn sie in PP verpackt wurden. Dadurch blieben die Strauchtomaten in PLA 13 Tage gut und in PP nur 11 Tage.
Bei Paprikas wurde hauptsächlich die Dehydratation bewertet, wobei festgestellt wurde, dass keine großen Unterschiede zwischen PLA und PP auftraten. Vorteil des PLA´s für die Verpackung von Paprikas war jedoch, dass die Kondition des Strauches besser blieb.
Die allgemeine Schlussfolgerung der Forscher war deswegen, dass PLA-Verpackungen einen positiven Einfluss auf die Lebensdauer von Gemüse hat.
Quelle: Bioplastics Magazine.com
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Bereits im Jahr 2009 wurde in einem Kompostierversuch die Bioabbaubarkeit von Tüten aus dem BASF-Kunststoff Ecovio® in einer industriellen Kompostieranlage erfolgreich getestet.
Von Anfang April bis Anfang Juli 2011 ist nun in einem gemeinsamen Pilotprojekt des Abfallwirtschaftsbetriebs Bad Dürkheim (AWB) und der BASF die Praxistauglichkeit von Biomüllbeuteln aus Ecovio im Landkreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) im großen Maßstab getestet worden.
Rund 65.000 Haushalte erhielten je zehn kompostierbare Biomülltüten, um darin ihre Bioabfälle zu sammeln und in der Biotonne zu entsorgen. Dabei wurde untersucht, ob sich die Tüten im Biokompostwerk Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH problemlos zu Kompost verarbeiten lassen und wie zufrieden die Bürger im Umgang mit den Tüten sind.
Zentrale Ergebnisse des Projekts:
Ecovio-Beutel wurden innerhalb von drei Wochen problemlos und vollständig biologisch abgebaut
Kein Einfluss auf die Kompostqualität
Hohe Akzeptanz und Zufriedenheit bei den Bürgern
Kein erhöhtes Aufkommen an nicht kompostierbaren Kunststoffen im Bioabfall
„Für uns war entscheidend, dass die Kompostqualität stimmt und dass die Tüten den Bürgerinnen und Bürgern das Trennen, Sammeln und Entsorgen von Bioabfall erleichtern. Deshalb gestatten wir die Verwendung der Ecovio-Beutel jetzt dauerhaft.“
Erhard Freunscht, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Bad Dürkheim.
Eckdaten zum Projekt:
Zeitraum der Testphase: drei Monate
Verteilung eines kostenlosen Testpakets mit je zehn kompostierbaren Biomüllbeuteln aus Ecovio an rund 65.000 Haushalte im Landkreis Bad Dürkheim
Weitere Biomülltüten an verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich
Tüten ermöglichen die hygienische und saubere Sammlung von Bioabfällen in der Küche
Entsorgung der mit Bioabfällen gefüllten Beutel in der Biotonne
Reguläre Annahme und Verarbeitung des Bioabfalls im Biokompostwerk Grünstadt der GML durch deren Betriebsführer Veolia Umweltservice West GmbH
Wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch die unabhängige Beratungsfirma IBK-Solutions
Quelle Artikel und Bild; BASF PlasticPortal
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Immer mehr Obst und Gemüse werden in Plastik verpackt. (Quelle: Matthias Nordmeyer/Fotolia) (Quelle: Raufeld)
Ob in Biosupermärkten oder in den konventionellen Filialen – das Angebot frischer Bioware wächst beständig. Heute bietet jeder Supermarkt frische Bio-Lebensmittel aus aller Welt: Paprika aus Israel, Fenchel aus Spanien, Kräuter von den Kanarischen Inseln. Lange Transportwege nehmen die Kunden von Bioprodukten genauso hin wie jene von konventionellem Obst und Gemüse. Hauptsache, alles ist jederzeit zu bekommen, im Sommer wie im Winter. "Wenn wir außerhalb der Saison keine Äpfel anbieten, haben wir verloren, denn unsere Kunden verlangen ein breites Sortiment", erklärt Robert Erler von der Bio Company. Das hat Folgen: Immer mehr Obst, Gemüse und Kräuter landen in Plastikschalen und Folien im Regal.
Frischwaren im Plastik-DschungelDie weite Reise der Frischware ist nur ein Grund, warum beispielsweise Salatgurken oder Auberginen häufig einzeln in Plastik eingeschweißt im Regal liegen. "Dadurch werden sie auf dem langen Transportweg vor Feuchtigkeitsverlust geschützt", erläutert Edeka-Sprecher Gernot Kasel. Das mag stimmen, erklärt aber nicht, warum Kiwi, Nektarinen oder Äpfel in Bioqualität nur mit Plastikschale und Folie angeboten werden, wenn es das gleiche Obst aus konventionellem Anbau lose zu kaufen gibt. Wer seinen Blick bei Kaiser’s über das Biosortiment schweifen lässt, sieht nichts als Plastikverpackungen. Das Unternehmen will dazu keine Stellung beziehen.
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Der europäische Bio-Markt ist auf Einzelhandelsebene 2010 wieder stärker gewachsen als in den Vorjahren. Er legte um 8 % auf 19,6 Milliarden Euro zu, so die gemeinsame Schätzung von AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft), FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) und ORC (Organic Research Centre).
Nach wie vor war Deutschland 2010 mit 6,02 Milliarden Euro Umsatz größter Biomarkt in Europa. Frankreich hat mit einem Umsatz von 3,39 Milliarden Euro deutlich aufgeholt. Das Vereinigte Königreich belegte mit zwei Milliarden Euro den dritten Platz gefolgt von Italien mit 1,55 Milliarden Euro. Die höchsten Bioanteile am jeweiligen Gesamtlebensmittelmarkt konnten in Dänemark mit 7,2 %, Österreich (6,0 %) und der Schweiz (5,7 %) erzielt werden. Die Schweizer gaben im Durchschnitt 153 Euro pro Kopf und Jahr für Bio-Produkte aus, die Dänen 143 Euro und die Österreicher 118 Euro. Mit 74 Euro lag Deutschland im Mittelfeld. Im Gesamtdurchschnitt gaben die Bewohner der erfassten 32 europäischen Länder 28 Euro im Jahr 2010 für Bioprodukte aus. Während die Belgier, Italiener, Österreicher, Schweden und Niederländer über 10 % mehr Geld für Bioprodukte ausgaben, waren andere Länder immer noch von Rezession und Wirtschaftskrise betroffen. In Irland, im Vereinigten Königreich und in Norwegen sank der Bioumsatz jeweils einstellig im Vergleich zum Vorjahresumsatz.
Im Vergleich zu den Vorjahren war 2010 das Konsumklima in vielen Ländern wieder freundlicher, vor allem aber ist das Bewusstsein für die Ernährung und Lebensmittelherkunft oft gestiegen. So werden in den meisten Ländern für 2011 noch höhere Wachstumsraten geschätzt.
Noch stärker als der Umsatz ist die Biofläche gestiegen: Die europäischen Landwirte haben 2010 auf mehr als 10 Mio. Hektar Bioprodukte angebaut, das waren 9 Prozent mehr als 2009.
Somit wurden 2,1 % der europäischen Landwirtschaftsfläche ökologisch bewirtschaftet, in der EU sind es sogar 5,1 Prozent. 41 % der europäischen Biofläche wurden für den Ackerbau genutzt, 45 % waren Grünland und auf 10 % der Fläche wurden Dauerkulturen angebaut. Der Anteil der Grünlandfläche ist schon seit Jahren im Biolandbau deutlich höher als im konventionellen Landbau, da es auf extensiven Standorten besonders leicht ist, die Bewirtschaftungsform zu ändern. Aber auch immer mehr Acker- und Dauerkulturflächen werden auf die biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Bedeutendste Ackerfrucht war wie in den Jahren zuvor Getreide mit 1,7 Mio. Hektar, an zweiter Stelle stand der Grünfutteranbau mit 1,6 Millionen Hektar. Es folgten die Proteinpflanzen mit 230‘000 Hektar, die Ölsaaten mit 188.000 Hektar und Gemüse mit 113‘000 Hektar. Unter den Dauerkulturen (insgesamt 984‘000 Hektar), spielten Oliven (368.000 Hektar), Wein (193‘000 Hektar) und Nüsse (187‘000 Hektar) die bedeutendste Rolle. Die Biofläche hat sich 2011 in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich entwickelt, dürfte aber insgesamt weiter gestiegen sein.
Immer noch ist es in vielen europäischen Ländern schwer, Biomarktdaten zu bestimmen oder zu schätzen und vor allem miteinander zu vergleichen. Das neue EU-Projekt „Organic Data Network“ an dem FiBL und AMI beteiligt sind, ist im Februar 2012 gestartet, und soll Markt- und Produktionsdaten deutlich verbessern und so die Markttransparenz in Europa erhöhen.
Quelle: FiBL
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